Literaturwettbewerb

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WORT-BILDER 7. Literaturwettbewerb

Mit der Preisverleihung am Sonntagvormittag ging der 7. Literaturwettbewerb Wartholz (14.–16. Febraur 2014) zu Ende:  Den mit 10.000 Euro dotierten Literaturpreis Wartholz erhielt in diesem Jahr der deutsche Schriftsteller Stephan Groetzner. Er überzeugte die Jury mit einem Auszug aus einem Prosatext über „Tote Russen“. „Absurd, poetisch, witzig und schwermütig wird hier mit Traditionsversatzstücken aus der russischen Literatur- und insbesondere Musikgeschichte gespielt ... Traumlogisch, kunstvoll und assoziativ nutzt der Autor das gnadenlose Tempo der Märchen, vielleicht auch der russischen Avantgarde, um uns in eine alte Welt zu entführen, die ganz neu erklingt“ so die Juroren Ruth Beckermann, Stefan Gmünder, Ina Hartwig und Klaus Nüchtern in ihrer Begründung.

Auch das Publikum zeigte sich begeistert und sprach Groetzner in einer Abstimmung den mit 2.000 dotierten Publikumspreis zu.

 

Über den Newcomerpreis – eine Buchveröffnetlichung im Braumüller Verlag – konnte sich die 1984 im Schweizer Aarau geborene Simone Lappert freuen. Mit „Blaumachtage“ zeichnete die Jury einen Text aus, der „mit emphatischen aber präzisen Blicken eine Geschichte geschwisterlicher Solidarität erzählt.“

 

Zum mittlerweile vierten Mal wurden im Rahmen der Preisverleihung zwei Aufenthaltsstipendien des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (bm:ukk) an österreichische Schriftsteller vergeben. Zu Gast in Reichenau werden in diesem Sommer Ronald Pohl und Maria Seisenbacher sein.

 

Bereits bei der Eröffnung wurde Preis der Bader-Waissnix-Stiftung an den Niederösterreicher Thomas Sautner verliehen. In einer eigenen Veranstaltung, bei der Studenten des Instituts für Sprachkunst der Universität für angewandte Kunst ihre literarischen Arbeiten zum Thema „Das Gartenhaus“ vorstellten, wurde Ina Ricarda Kolck-Thudt ausgezeichnet.